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Lehrgang Wirtschaftsmediation - Details
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Details

Details zu dem Lehrgang Wirtschaftmediation








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Details - Wirtschaftsmediation in Schmiechen/Augsburg / IMCP

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten nehmen Auseinandersetzungen, Konflikte und Krisen in allen Lebens-bereichen zu. Sie beeinträchtigen oftmals die persönlichen und geschäftlichen Beziehungen, können gravierende wirtschaftliche Auswirkungen mit hohen Folgekosten verursachen sowie eine effektive, zukünftige Zusammenarbeit behindern oder blockieren. Hier gewinnen alternative Konfliktlösungs-verfahren, wie Mediation und mediationsorientiertes Coaching, immer mehr an Bedeutung.
Damit wächst auch der Bedarf an ausgebildeten und qualifizierten Mediatoren sowie mediationsorientiert arbeitenden Coachs.

Wir möchten dazu beitragen, diese gewinnbringende, neue „Streitkultur“ zu verbreiten. Wir bieten Ausbildungen zum Konfliktmanager(in), zum Mediator(in), zum Wirtschaftsmediator(in) und zum mediationsorientierten Coach an. Darüber hinaus veranstalten wir Vorträge, Seminare und Fortbildungen zu diesen Themen.

Ausbildung

Die interdisziplinäre Ausbildung Mediation / Wirtschaftsmediation & mediationsorientiertes Coaching vermittelt praxisnah fachliche und persönliche Kompetenzen, die dazu befähigen, Mediationsprozesse eigenständig und selbstverantwortlich zu leiten. Neben der fachlichen Qualifizierung fördert die Ausbildung auch die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit, insbesondere durch Selbstreflexion und aktive Selbsterfahrung in der Ausbildung.


Anerkennung

Inhalt, Aufbau und Umfang der Ausbildung orientieren sich an den Qualitätsstandards des BMWA. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung wird mit der C³-Academy Zertifizierung bescheinigt und berechtigt zur Zertifizierung beim BMWA® (BundesverbandMediation inWirtschaft und Arbeitswelt e.V.) nach § 3 der BMWA-Standards.

Durch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung erlangen die Teilnehmer(innen) die Zulassungsvoraussetzungen für das Zertifikat  "Mediator(in) BMWA®" oder "Wirschaftsmediator(in) BMWA®sowie zur Eintragung in die Liste der  BMWA Mediatoren.
Für die Zertifizierung durch den BMWA entstehen weitere Aufwendungen in Höhe der geltenden
Zertifizierungsgebühren des BMWA (siehe www.bmwa.de).

Anerkennungsvoraussetzungen BMWA: Regelmäßige Teilnahme an den 8 Ausbildungsmodulen, Peergruppentreffen, schriftliche Arbeit, Dokumentation von 4 Praxisfällen, Abschlusskolloquium



Ausbildungsleitung, Trainer/innen


Dr. Cristina Lenz (Leitung, Referentin). Rechtsanwältin, Wirtschaftsmediatorin und Lehrtrainerin BMWA®, Institutsleiterin der C³ Academy (BMWA akkreditiertes Ausbildungsinstitut), Collaborative Lawyer, CP- Attorney, Universitätslektorin in Graz und Salzburg, mehrfache Buchautorin, Coach

 
Hannelore Neubert-Klaus

Mediatorin, cert. Lehr/trainerin (DVNLP), cert. Coach (ECA),
Ausbildungsleitung mediationsorientiertes Coaching (medor.c ©), Psychologin, Psychotherapie


Petra Padberg
    
Ass.iur., Wirtschaftsmediatorin (Univ. Dipl.) Systemisch- interaktiver Coach,
(Artop, HU-Berlin), Soft-Skills-Manager (Univ. Dipl.), NLP-Practioner (SNLP USA), Supervisorin 
























Details - Wirtschaftsmediation in Witten/Düsseldorf zusammen mit CognoCom


Branche & Zielgruppe
sind bewusst zielgruppen- und branchenübergreifend ausgerichtet. Wir heißen jeden Interessierten herzlich willkommen, ob aus privatem oder geschäftlich motiviertem Interesse.
Veranstaltungsort
Alle Veranstaltungen finden im östlichen Ruhrgebiet, in der berg- und stahlbaugeprägten Stadt Witten an der Ruhr, gelegen zwischen den Städten Bochum und Dortmund, statt:

 

FEZ-Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten GmbH
Alfred-Herrhausen-Str. 44
D-58455 Witten
www.fez.de
                       

...in Witten, der Universitätsstadt an der Ruhr.

 

Zertifikat
Nach dem erfolgreichem Abschluss der Ausbildung und den dafür notwendigen Voraussetzungen ( zum Beispiel Mindestalter, Berufstätigkeite usw.) nach den Richtlinien des BMWA e. V. (siehe www.bmwa.de – hier der Menupunkt „Zertifikation“) erhalten die Teilnehmer das Zertifikat für die Anerkennung zum Wirtschafts-Mediator bzw. auch die Anerkennung zum zertifizierten Wirtschafts-Mediator. Während der Ausbildung gibt es hier zu noch Beratung und informative Unterlagen.  

Datum

Seminarcode

2013

Zeiten & Trainer

 ZGWM2013   Modul 1

 FR. 12. bis SO. 14.07.2013
oder alternativ
FR. 19. bis SO. 21.07.2013

FR. 10h-18h, SA. 9h-17h, SO. 9h-17h

  • Dr. Cristina Lenz
  • Ralf Dorgeloh

FR. 10h-18h, SA. 9h-17h, SO. 9h-17h

 ZGWM2013   Modul 2

 FR. 26. bis SO. 28.07.2013

 FR. 10h-18h, SA. 9h-17h, SO. 9h-17h

  • Dr. Cristina Lenz
  • Ralf Dorgeloh

 

 ZGWM2013  Modul 3/4

 MO. 19. bis FR. 23.08.2013

 MO. 10h-18h, DIE. 9h-17h, MI. 9h-17h, DO. 9h-17, FR. 9h-17h

  • Dr. Cristina Lenz
  • Ralf Dorgeloh
  • Liane Faust
  • Roland Wiedemeyer

 

 ZGWM2013   Modul 5

 FR. 13. bis SO. 15.09.2013

 FR. 10h-18h, SA. 9h-17h, SO. 9h-17h

  • Dr. Cristina Lenz
  • Ralf Dorgeloh

 

 ZGWM2013   Modul 6

 FR. 11. bis SO. 13.10.2013

 FR. 10h-18h, SA. 9h-17h, SO. 9h-17h

  • Dr. Cristina Lenz
  • Ralf Dorgeloh
  • Inge Wonneberger-Reichert

 

 ZGWM2013 Modul 7

 FR. 15. bis SO. 17.11.2013

 FR. 10h-18h, SA. 9h-17h, SO. 9h-17h

  • Dr. Cristina Lenz
  • Ralf Dorgeloh

 

 ZGWM2013 Modul 8

 FR. 06. bis SO. 08.12.2013

 FR. 10h-18h, SA. 9h-17h, SO. 9h-17h

  • Dr. Cristina Lenz
  • Ralf Dorgeloh

Herausforderung
Es gibt bis Heute und chronisch zentrale Konflikte in der Wirtschaft u. Arbeitswelt: „Arbeit und Kapital“, „Macht und Abhängigkeit“, „Wissen- und Unwissenheit“. Es gibt eine zentrale Verbindung aller Konflikte: „Das Streben nach Gewogenheit & Nutzen“. Dazwischen „bewegt sich die Welt“, damit haben wir es zu tun.

Mit dem Ansatz von „Hilfe zur Selbsthilfe“ die Interessen erkennen, aufzeigen und im Lösungsprozess ergebnisorientiert für kommunikationsfördernde Strukturen & Abläufe zu sorgen, dass ist die Aufgabe und der Ansatz der Ganzheitliche Wirtschafts-Mediation.

Ob als Inhaber, Berater, Führungskraft oder Mitarbeiter: Alle stehen vor der Herausforderung die Interessen Ihrer Kunden zu erkennen. Das ist gut für die Kommunikation, zur Konfliktvermeidung und ein erfolgreiches Miteinander. Die dafür bisher bekannten Führungs- und Moderationsmethoden haben allerdings ihre Grenzen.

Intervention
Die Methode der Ganzheitlichen Wirtschafts-Mediation ist fortschrittlich, wirksam, maximal hilfreich und äußerst kostenreduziert, wenn es darum geht, Lösungen für und mit den Beteiligten effizient zu erarbeiten und umzusetzen. Richtig angewendet und in der Organisationskultur u. -struktur verankert, ist diese für die nachhaltige Verbesserung der Kommunikation & Betriebsergebnisse/Produktivität nachweislich förderlich.

Ganzheitlichkeit
Die Ausbildung möchte, neben ihrem Kern, der Vermittlung von Wissen und praktischer Anwendung der Methode Wirtschafts-Mediation, auch den Ganzheitlich-betriebswirtschaftlichen „Überbau“ in Exkursen mit vermitteln.

Ganzheitlichkeit bedeutet in diesem Sinne auch: Das Prinzip von „Ursache & Wirkung“ (an) zu erkennen. Die Wiederherstellung einer effizienten Kommunikation basiert, neben der Wiederherstellung der Beziehungsebene, auch ursächlich zu erkennen Warum diese Störungen entstanden sind. Der „Nährboden“ für Missverständnisse sind in den meisten Fällen die Betriebs- u. Kommunikationsstrukturen. Diese verhindern häufig Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Informationen, Daten und Fakten. Betriebswirtschaft und eine wertschätzende Kommunikation bilden häufig keine sinnbringende Einheit.

Dieser zusätzliche Ansatz in der Wirtschafts-Mediation nimmt den Gesamtbetrieb mit seinen fachlichen wie menschlichen Herausforderungen „in den Blick“. Und zwar

  • in die Organisationsentwicklung,
  • in den Bereich Finanzwirtschaft,
  • in das Thema Marktentwicklung und
  • in den Bereich Personalentwicklung.

Zusammenfassung
Wirtschafts-Mediation für Betriebe durchführen zu können, bedeutet auch diese Kenntnisse und deren praktische Handhabung zu haben. Beides führt dazu, dass über die Konfliktlösung hinaus, sich die Beratungs- und Interventionskompetenz gravierend erweitert. Das führt zu einem Mehr an Akzeptanz und Umsetzungs-“garantie“ bei den Beteiligten, als auch bei den Auftraggebern in „Wirtschaft & Arbeitswelt“.  

Lern-Ziel

  • Kommunikationsstrukturen in „Wirtschaft & Arbeitswelt“ (er-)kennen, analysieren, verstehen und für Entwicklungsprozesse nutzen
  • Ganzheitlich-betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge als Basis für Kommunikationsprozesse verstehen  
  • Aufbau des eigenen Selbstverständnisses
  • Umsetzung der Prinzipien
  • Flexible Verwendung der Methoden, Instrumente und Techniken

Im Seminar lernen die TeilnehmerInnen wie sie in der Führung, als (begleitender) Berater/Entwickler oder Wirtschafts-Mediator für den Prozess verantwortlich sind. Sie erfahren etwas über die damit verbundene Haltung, den „Stil“ der Kommunikation, dass dieser ein gänzlich anderer ist, als sie es womöglich bisher praktiziert haben. Die Ganzheitliche Wirtschafts-Mediation ist das effiziente „Mittel“ zur Besserung der Kommunikation & Betriebswirtschaft. Ganz besonders legen wir, neben diesen Kenntnissen, Wert auf die persönliche Entwicklung unserer TeilnehmerInnen.

Lern-Inhalt
Der/Die TeilnehmerIn hat in dieser Veranstaltung alle relevanten Themen und Argumentations“linien“ der ganzheitlichen Wirtschafts-Mediation erhalten und praktisch im Prozess geübt. Es ermöglicht mit dem Ansatz betrieblich zu handeln, sowohl bei der Einleitung von Unternehmensentwicklungsprozessen, als auch bei der Begleitung von Konfliktlösungen.
 
Modularer Lehrgangsaufbau
Modul 1 „Schnupperkurs“ Kommunikation und Verhandlung als Grundlage für Mediation 12. bis 14.07.2013, und alternativ  19. bis 21.07.2013
Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen, Grundlagen und Grundannahmen der Mediation: Ethik und Prinzipien, Kommunikation I, Verhandlung I, Verhandlungsmodelle, Konfliktanalyse, Psychologische Grundlagen, Shuttle Diplomacy, Konflikttheorie, Konstruktivismus, Ethik - Exkurs: Konflikt 1 „Wohin geht die Reise und wie kommen wir dorthin?“ (Bestimmung Standort“; Ziel & Strategie), Konflikt 2 „Das liebe Geld“ (Finanzwesen; Kapital)

Modul 2 Mediation, Moderation, Instrumente und Techniken 26. bis 28.07.2013
Kommunikation II, Verhandlung II, Konfliktmanagement, Mediation I, Interventionstechniken, Systemsches Arbeiten, Moderationstechniken, Einsatzmöglichkeiten der Wirtschaftsmediation, Person und Haltung des Mediators, Konfliktanalyse: Anliegen, Positionen, Interessen - Exkurs: Konflikt 3 „Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken“ (Kommunikative Aufstellung: Struktur (Aufbau- und Ablauforganisation)), Konflikt 4 „Wer gibt die Information, Wer trägt die Verantwortung?“ (Verantwortung für Ergebnisse)

Modul 3/4 Management by Mediation – Führen mit Mediationskompetenz/Mediation und Konflikt-Management 19. bis 23.08.2013
Mediation II, Mediation Management, Spezielle Fragetechniken, Prinzipien und Regeln, Verhandlung III - Exkurs: Konflikt 5 „Woher kommt das Geld und wohin geht es?“ Controlling & Steuerung“, Konflikt 6 „Das Wissen „lehren“ Coaching & Knowledge-Management,
Mediation III, Kreativtechniken - Exkurs: Konflikt 7 „Zeit gegen Geld“ (Produktivität), Konflikt 8 „Zielvereinbarung statt Zielvorgabe“ (Personalentwicklung)

Abschluss Bewerbung zum/zur C³-RA-Wirtschaft-Mediator/in (für RechtsanwälteInnen nach § 7a BORA)

Modul 5 Beratung und Mediation 13. bis 15.09.2013     
Berater in der Mediation, Juristisches Wissen, Marketing, Team-Mediation, Supervision I, Zeitmanagement, Mediationsmodelle (Transformativ, Facilitativ, Evaluativ) - Exkurs: Konflikt 9 Märkte entwickeln von Innen: „Marktentwicklung" (Strategie und Marketing), Konflikt 10 „Wie viel Leistung lohnt sich?“ (System Entgelt und Beteiligung am Kapital)

Abschluss Bewerbung für die Akkreditierung zum/zur zertifizierten Mediator/in (nach Mediationsgesetz)

Modul 6 Spezielle Mediations-Formen & Projektarbeit 11. bis 13.10.2013        
Praktische Anwendungsfelder: Projektphase mit Supervision, Großgruppenmediation, Spezielle Mediationsformen, Umgang mit Stress, spezielle Konfliktdynamiken,
Spezialfragen, Systemisches Konsersieren (SK-Prinzip) - Exkurs: „Weitere Konfliktfelder“: Die Vermeidung vom Gau: „Krisenintervention, Sanierung“, Der Pionier: „Gründung u. Existenzfestigung“, Der Beginn vom „Loslassen“: „Betriebs- oder Anteilsverkauf/Beteiligung“, Der Schluss: „Unternehmensnachfolge“

Modul 7 Mediation Management 15. bis 17.11.2013
Mehrparteienkonflikte, Ausgleich von Macht und Gleichgewicht in der Mediation, Networking, Persönliche Arbeitstechniken, Supervision II

Modul 8 Testing 06. bis 08.12.2013              
Komplettausbildung – Abschluss Bewerbung für die Professionelle Zertifizierung zum/zur C³-Wirtschafts-Mediator/in BMWA®

Didaktische Systematik
Komplexe Themen, „Ganzheitlich-Systemisch“ be- u. erarbeitet, fordern eine besondere teilnehmerorientierte Didaktik. Aus diesem Grund werden im Wechsel verschieden Formen der Vermittlung und Erarbeitung angeboten. Grundsätzliche bieten wir vor, in und nach jeder Veranstaltung folgenden Rahmen an:

  • Persönliche Beratung
  • Info-Veranstaltung vorab der Ausbildung zum Ganzheitlichen Wirtschafts-Mediator
  • BMWA –Regionalgruppe „Ruhrgebiet“ der (Wirtschafts-)MediatorInnen
  • Literaturhinweise
  • Arbeitsunterlagen
  • Moderation
  • Präsentation
  • Coaching
  • Übung
  • Vortrag
  • Praxisfall
  • Feedback
  • Gruppenarbeit
  • Peergruppe
  • Erfahrungsaustausch
  • Supervision
  • Gesprächs- und Verhandlungsstrukturen



BMWA-Standards
                                              

Einführung in die Mediation

  • Definition
  • Abgrenzung
  • Struktur (Phasen) und Verfahren
  • Regeln
  • Menschenbild
  • Indikation und Grenzen
  • Prinzipien
  • Rolle und Image
  • Kommunikationsregeln
  • Anwendungsfelder

Bezüge der Mediation zu Gesellschaft und Staat

  • Geschichte, Grundzüge und Entwicklung
  • Politische Bezüge
  • Mediation im gesellschaftlichen System
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Ethik

Persönliche Fähigkeiten, Haltung und Rollenverständnis

  • Wertschätzende Haltung
  • Beziehungsgestaltung
  • Systemisches Denken und Handeln
  • Mediator als Teil des Systems
  • Allparteilichkeit, Nähe und Distanz
  • Grenzsituationen

Settings

  • Pre-, Main- und Post- Mediation
  • Co- und Team-Mediation
  • Caucus (Einzelgespräche)
  • Zwei und mehr Beteiligten
  • (Groß-)Gruppen
  • Wirtschafts-Mediation
  • Mediation im öffentlichen Bereich
  • Mediation bei Anwesenheit von Dritten
  • Familienmediation
  • Interkulturelle Mediation
  • Rahmenbedingungen

Mediation-Management

  • Initiierung und Organisation
  • Management von Großgruppen-Verfahren
  • Vernetzung und Kooperation
  • Spezielle Erkenntnismodelle
  • Kommunikationsgrundlagen
  • Konflikttheorie und Konfliktphasen
  • Gruppen- und Systemdynamik
  • Krisensituationen
  • Konfliktanalysen

Mediation und Recht/Ökonomie

  • Abgrenzung zu anderen Konfliktlösungsverfahren
  • Recht in der Mediation
  • Recht der Mediation
  • Rolle der Rechtsanwälte
  • Mediatoren-Vertrag
  • Mediationsvereinbarungen
  • Ökonomische Grundlagen

Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung

  • Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Umgang mit eigenen Emotionen
  • Persönliche Verstrickungen
  • Persönlichkeitstypologien und -theorien
  • Mann-Frau-Dynamik
  • Selbstevaluation
  • Persönlichkeitsstrukturen
  • Gruppenpsychologie
  • Zustandsmanagement

Leitung, Referenten  & Organisation


Dr. Cristina Lenz (Leitung, Referentin). Rechtsanwältin, Wirtschaftsmediatorin und Lehrtrainerin BMWA®, Institutsleiterin der C³ Academy (BMWA akkreditiertes Ausbildungsinstitut), Collaborative Lawyer, CP- Attorney, Universitätslektorin in Graz und Salzburg, mehrfache Buchautorin, Coach


Ralf Dorgeloh (Koordination/Organisation, Wirtschaft-Mediator BMWA® und Co-Referent zum Lehrmedia- tor BMWA®). Geschäftsführender Gesellschafter CognoCom & CognoCom „Die Akademie“, Düsseldorf, Ganzheitlicher Unternehmensentwickler, Lehrtrainer Soziales Management (Diak. Akad., Berlin)

Liane Faust (Diplombetriebswirtin, Wirtschaftsmediatorin BMWA und Trainerin für Gewaltfreie Kommuni- kation, Coach und Autorin)


Inge Wonneberger-Reichert (Diplom-Betriebswirtin, Soziologin M.A., Wirtschaftsmediatorin BMWA® psychologische Zusatzausbildung an der Universität Hamburg, selbstständige Unternehmensberatung, Ausbildungsinstitut Mediation BMWA® und Lehrtrainerin BMWA® in Wirtschaftsmediation


Roland Wiedemeyer (Diplomingenieur, Wirtschaftsmediator BMWA und Trainer für Gewaltfreie Kom- munikation, Business-Coach LMI)


Kathrin Hauschild (Vertrieb u. Organisation, k.hauschild@cognocom.de, 0211/15928365)




























Details - Wirtschaftsmediation in Berlin gemeinsam mit der Humboldt-Universität in Berlin

Ziele
Unsere interdisziplinäre Ausbildung Mediation / Wirtschaftsmediation vermittelt praxisnah die neuesten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet des Konfliktmanagements, der Verhandlungsführung und Mediation, die dazu befähigen, Mediationsprozesse eigenständig und selbstverantwortlich zu leiten. Neben der fachlichen Qualifizierung fördert die Ausbildung auch die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit, insbesondere durch Selbstreflexion und aktive Selbsterfahrung in der Ausbildung.

Mediationsverständnis
Im Mediationsprozess geht es häufig um die gesamte Beziehungskonstellation zwischen den Parteien. Die Beurteilung des Interventionserfolges muss von der „Win-Problemlösung“ auf Empowerment, wechselseitige Anerkennung, Beziehungs­verbesserung und ähnliches verschoben werden. Die Reduzierung des Mediationsverständnisses auf die individuelle rationale Bearbeitung von Konflikten, die Trennung von Personen und Problemen sowie die Betonung externer strikt neutraler Vermittlungsbemühungen soll hier überwunden werden. Die soziale Integration steht im Vordergrund. Danach ist der Beziehungsverbesserung mindestens soviel Aufmerksamkeit zu widmen wie der Problemlösung.

Inhalte
In unserer Ausbildung werden sowohl psychologische, juristische und kulturvergleichende Aspekte der Mediation behandelt. In Ergänzung zum wachsenden Angebot an praktischen Mediationsausbildungen soll diese Ausbildung die Möglichkeit einer wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung mit Mediation anregen. Das bietet die Chance anspruchsvolle berufsrelevante Qualifikation mit theoretischer Reflexion zu verbinden. Da sich die Wirtschaftsmediation historisch vor allem aus der Praxis entwickelt hat, ohne das Verfahren mit einem fundierten Verständnis von Konflikten zu begründen, verknüpft diese Ausbildung theoretisches Wissen mit praktischer Kompetenz im Mediationsverfahren.
Grundlage ist eine Systematisierung der verschiedenen Konfliktkonstellationen im Wirtschaftskontext - vom Konflikt am Arbeitsplatz bis zum Konflikt zwischen verschiedenen Organisationen.
Mediation soll den Teilnehmern als Gegenstand eines umfassenden, interdisziplinären wissenschaftlich theoretischen Diskurses vermittelt werden und dazu anregen, selbst kritisch an diesem Diskurs teilzunehmen.
Dazu gehören die Entwicklung der Fähigkeit, Konflikte zu erkennen, zu analysieren und konstruktiv zu bearbeiten, die Entwicklung des eigenen Selbstverständnisses als Mediatorin sowie die Umsetzung der Prinzipien der Mediation und die situativ angemessene Anwendung der Methoden der Mediation.

Aufbau des Kurses

Basiskurs

Modul 1
Kommunikation I, Verhandlung I, Verhandlungsmodelle, Mediationsstruktur, Konstruktivismus,
Ethik, Anwendungsbereiche und Grenzen der Mediation, Shuttle Diplomacy,
Modul 2
Psychologische Grundlagen, Konfliktanalyse, Erkennen von Emotionen, Psychophysiologische Grundlagen, Gerechtigkeitskonflikte, Konfliktmanagement, Interventionstechniken, Systemisches Arbeiten, Moderationstechniken, Einsatzmöglichkeiten der Wirtschaftsmediation, Person und Haltung des Mediators, Abschluss zum/zur CC-Konfliktmanager/in
Modul 3
Mediation II, Kommunikation II Basiskompetenzen der Kommunikation nach Schulz von
Thun, Kooperatives Verhandeln, Harvard-Konzept, Prinzipien und Regeln; Verhandlung II
Modul 4
Mediation III, Kreativtechniken, Abschluss zum/zur C³-RA-Wirtschaftmediator/in
(für RechtsanwältInnen nach § 7a BORA),

Aufbaukurs

Modul 1
Berater in der Mediation, Juristisches Wissen, Marketing, Supervision I, Verhalten in schwierigen
Gesprächssituationen, Zeitmanagement, Mediationsmodelle (Transformativ, Facilitativ, Evaluativ)
Modul 2
Prinzipien und Regeln, Verhandlung III, Teammediation; Mehrparteienkonflikte, Gruppendynamik,
Ausgleich von Machtungleichgewicht in der Mediation, Networking, Methodenrepertoire der Co-
Mediation, Persönliche Arbeitstechniken, Supervision II
Modul 3
Großgruppenmediation, Spezielle Mediationsformen, Umgang mit Stress und Mobbing; spezielle
Konfliktdynamiken, Spezifik von interkulturellen Konflikten in der Mediation,
Modul 4                   
Testing und Abschluss zum/zur C³-Wirtschaftsmediator/in (BMWA)


In den Modulen ausbildungsbegleitend:

Peergroups: Während der Ausbildungsmodule vertiefen die Teilnehmer individuell die Lerninhalte.


Supervision:
Supervision an eigenen Mediationsfällen in den Modulen 5 – 7.
In der mediationsanalogen Supervision findet die Reflexion des eigenen Handels und Vorgehens der Teilnehmer im Prozess der Mediation statt. Typische Mediationsfallen werden so bewusst gemacht und der Umgang mit ihnen geübt. Der Lernprozess beinhaltet (ausgehend von den individuellen Zugängen und Arbeitsschwerpunkten der Teilnehmerinnen) Einzelarbeit, Selbstorganisation, sorgfältig moderierte interaktive Gruppenarbeit, Simulation, Fallstudie und Dokumentation, Video-Feedback, Vortrag, Textstudie, sowie Praxisreflexion.

Abschluss

Module 1 bis 4 – Abschluss zum/zur C³-RA-Wirtschafts-Mediator/in
(für RechtsanwälteInnen nach § 7a BORA)

Module 1 bis 5 - Abschluss für die Akkreditierung zum/zur zertifizierten Mediator/in
(nach Mediationsgesetz)

Module 1 bis 8 - Komplettausbildung – Abschluss professionelle Zertifizierung zum/zur C³-Wirtschafts-Mediator/in BMWA®



In der Gesamtausbildung Mediation (200 Zeitstunden) sind enthalten:
– 150 Stunden Unterricht im Plenum
– 30 Stunden angeleitete Selbsterfahrung / Selbstreflexion
– 20 Stunden angeleitete Gruppen- und / oder Einzel-Supervision
– Zusätzlich 30 Stunden Arbeitsgemeinschaft oder vergleichbare Gruppenarbeit, selbst organisierte Peergruppentreffen ohne Trainer (gem. BMWA–Standards)

Anerkennungsvoraussetzungen für das C³-Zertifikat:
⌧ Teilnahme an den 8 Ausbildungsmodulen
⌧ Peergruppentreffen 30 Stunden
⌧ schriftliche Diplom-Arbeit (bis zum 7.Modul)
⌧ Abschlusskolloquium
Inhalt, Aufbau und Umfang der Mediationsausbildung entsprechen den Qualitätsstandards des BMWA. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung wird mit der C³-Academy Zertifizierung bescheinigt und berechtigt zur Zertifizierung beim BMWA® nach § 3 der BMWA-Standards sowie zur Eintragung in die Liste der BMWA Mediatoren.
Für die Zertifizierung durch den BMWA entstehen weitere Aufwendungen in Höhe der geltenden Zertifizierungsgebühren des BMWA (siehe www.bmwa.de).

Anerkennungsvoraussetzungen BMWA:
Regelmäßige Teilnahme an den 8 Ausbildungsmodulen, Peergruppentreffen (30 Stunden), schriftliche Arbeit, Abschlusskolloquium und zusätzlich Dokumentation von 4 Praxisfällen (2 davon von einem anderen BMWA-Institut gegengelesen).

Investition:
Gesamte Ausbildung Mediation / Wirtschaftsmediation C³
8 Module, März 2012 – Oktober 2012 zum Gesamtpreis 4200,00 € netto.
Bei Buchung des Basiskurses allein: 2400 € netto
Bei Buchung des Aufbaukurses allein: 2200 € netto
Dies beinhaltet jeweils die Seminarunterlagen Seminarpauschale (Getränke und Imbiss bei den Kaffeepausen), Mediennutzung – nicht jedoch Mittagessen und Getränke im Restaurant!


Sie können folgende Abschlüsse machen:

  1. Konfliktberater (nach dem 4. Modul des Basiskurses)
  2. C³-Wirtschafts-Mediator (nach dem 4. Modul des Aufbaukurses, berechtig mit 4 Fällen zur Zertifizierung beim BMWA)


Teilnahmevoraussetzungen:
– abgeschlossenes Studium oder qualifizierte Berufsausbildung
– mindestens zwei Jahre Berufserfahrung
– persönliche Reife und ein positives Menschenbild
– Vollendung des 26. Lebensjahres
– regelmäßige Teilnahme

Teilnehmeranzahl: Lernen in kleinen, intensiven Gruppen. Teilweise doppelte Trainerbesetzung und durchgängig persönliche Begleitung. Teilnehmeranzahl begrenzt auf max.16 Personen.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs) zu Anmeldung, Rücktritt, Absagen
Anmeldung
Mit dem Anmeldeformular melden Sie sich verbindlich zur Ausbildung an. Sie erhalten von uns eine Anmeldebestätigung – und überweisen die Kursgebühr.
 
Rücktritt Die Anmeldung zur Ausbildung verpflichtet zur Zahlung der Ausbildungsgebühr. Bei Stornierung der Teilnahme bis zu vier Wochen vor Beginn der Ausbildung werden keine Stornierungsgebühren berechnet. Bei einer späteren Stornierung stellen wir Ihnen 20% der Gesamtkosten in Rechnung, es sei denn, Sie finden einen Ersatz oder wir können den Ausbildungsplatz anderweitig besetzen.

Regelungen bei Kursabsagen durch die C³ Die Teilnehmer werden sofort benachrichtigt, wenn die Ausbildung oder die Teilveranstaltungen vom Veranstalter aus nicht stattfinden können.

Muss die Mediationsausbildung von Seiten der C³ kurzfristig abgesagt werden (Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl; organisatorische oder krankheitsbedingte Gründe), wird die Teilnahmegebühr zurück erstattet.
Für darüber hinaus entstehende Kosten etc. kommen die Veranstalter nicht auf. Terminänderungen und Trainerwechsel unsererseits sind in Ausnahmefällen möglich.

Der Lernprozess beinhaltet (ausgehend von den individuellen Zugängen und Arbeits­schwerpunkten der Teilnehmerinnen) Einzelarbeit, Selbstorganisation, sorgfältig mo­de­rier­te interaktive Gruppenarbeit, Simulation, Fallstudie und Dokumentation, Video-Feedback, Vortrag, Textstudie, sowie Praxisreflexion.


Anerkennung
Inhalt, Aufbau und Umfang der Ausbildung entsprechen den Qualitätsstandards des BMWA. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung wird mit der C³-Academy Zertifizierung bescheinigt und berechtigt zur Zertifizierung beim BMWA® (BundesverbandMediation inWirtschaft und Arbeitswelt e.V.) nach § 3 der BMWA-Standards.

Durch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung erlangen die Teilnehmer(innen) die Zulassungsvoraussetzungen für das Zertifikat  "Mediator(in) BMWA®" oder "Wirschaftsmediator(in) BMWA®"  sowie zur Eintragung in die Liste der  BMWA Mediatoren.
Für die Zertifizierung durch den BMWA entstehen weitere Aufwendungen in Höhe der geltenden
Zertifizierungsgebühren des BMWA (siehe www.bmwa.de).

Anerkennungsvoraussetzungen BMWA: Regelmäßige Teilnahme an den 8 Ausbildungsmodulen, Peergruppentreffen, schriftliche Arbeit, Dokumentation von 4 Praxisfällen, Abschlusskolloquium

Ausbildungsleitung und Dozenten


Dr. Cristina Lenz (Leitung, Referentin). Rechtsanwältin, Wirtschaftsmediatorin und Lehrtrainerin BMWA®, Institutsleiterin der C³ Academy (BMWA akkreditiertes Ausbildungsinstitut), Collaborative Lawyer, CP- Attorney, Universitätslektorin in Graz und Salzburg, mehrfache Buchautorin, Coach


Dr. habil. Anna Dorothea Schulze (Programmleitung HU)

Diplom Psychologin, Forschung und Lehre auf dem Gebiet „Soziale Konflikte und Konfliktmanagement in Organisationen“ an der Humboldt-Universität zu Berlin, Supervisorin (BDP), Psychodramatherapeutin und Systemische Familien -und Organisationsberaterin, Weiterbildung in Gruppendynamik, Mediatorin BMWA, Mediationsausbildung bei Professor H. Kelman, Harvard-University, Cambridge, USA, Department of Psychology und an der Harvard Law School.




Prof. Dr. Ursula Hess
Lehrstuhlleiterin Sozial- und Organisationspsychologie an der Humboldt- Universität, Professur an der Universität von Quebec in Montreal; Forschung und Lehre u. a. auf den Gebieten: Konflikte und Emotionen am Arbeitsplatz, Wahrnehmung und Regulation von Emotionen im Kommunikationsprozeß, psychophysiologische Grundlagen, Einfluß von kulturellen Faktoren auf Emotionen










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